Leistung in Hamburg und Norddeutschland

Kernbohrung & Betonschneiden in Hamburg

Kernbohrungen schaffen millimetergenaue, runde Durchbrüche in Beton, Stahlbeton, Mauerwerk und Naturstein, ohne Erschütterungen und ohne Schäden am umliegenden Bauteil. AWA Eurobau-Service GmbH führt Kernbohrungen und Betonschneiden in Hamburg und im EURO-Raum durch: im laufenden Betrieb, im bewohnten Bestand und auf der Großbaustelle.

Andreas Wasielewski setzt eine Kernbohrung mit dem Bohrständer in einer Industriewand an

Was ist eine Kernbohrung?

Bei der Kernbohrung dringt eine diamantbesetzte Bohrkrone rotierend in das Bauteil ein und trennt einen zylindrischen Bohrkern heraus. Anders als beim Stemmen oder Schlagbohren entstehen dabei keine Erschütterungen und keine Rissbildung im Umfeld, ein entscheidender Vorteil bei tragenden Bauteilen, im Bestand und in sensiblen Betriebsumgebungen. Die Bohrung ist maßhaltig, sauber gerundet und benötigt in der Regel keine Nacharbeit.

  • Durchmesser von rund 20 mm bis über 500 mm
  • Bohrtiefen bis in den Meterbereich, auch mehrfach verlängert
  • Bohrungen in Beton, Stahlbeton, Mauerwerk und Naturstein
  • Bohrungen in Wand, Decke, Boden und über Kopf
  • Schräg- und Winkelbohrungen nach Vorgabe
  • Erschütterungsfrei und ohne Rissbildung im Bauteil

Typische Einsatzbereiche

Kernbohrungen werden überall dort gebraucht, wo Leitungen, Kanäle oder Technik durch ein massives Bauteil geführt werden müssen. In der Industrie sind das Rohr- und Kabeldurchführungen an Produktionsanlagen, in der Gebäudetechnik Durchbrüche für Lüftung, Sanitär, Heizung und Elektro. Auch bei Sanierungen, Prüfungen und Nachrüstungen ist die Kernbohrung das Mittel der Wahl.

  • Leitungs- und Kabeldurchführungen in Industriewänden
  • Durchbrüche für Lüftung, Sanitär, Heizung und Elektro
  • Bohrungen für Anker, Dübel und Befestigungen
  • Entnahme von Bohrkernen für Materialprüfungen
  • Entwässerungs- und Kernbohrungen in Bodenplatten
  • Vorbereitende Bohrungen für Abbruch- und Sägearbeiten

Betonschneiden und Betonsägen

Die Bohrkrone macht runde Löcher. Sobald eine Öffnung gerade Kanten braucht, größer wird als der größte Bohrdurchmesser oder ein Bauteil auf Maß getrennt werden soll, kommt die Säge dazu. Wand- und Seilsäge trennen Stahlbeton in beliebiger Stärke, ebenfalls erschütterungsfrei und mit sauberer Schnittkante, die nicht nachgearbeitet werden muss. In der Praxis werden beide Verfahren kombiniert: Wir setzen Eckbohrungen und verbinden sie mit Sägeschnitten, dann lässt sich das Segment am Stück ausheben, statt es zu zerschlagen.

  • Wandsägen für Tür-, Fenster- und Technikdurchbrüche
  • Fugenschnitte in Boden- und Deckenplatten
  • Seilsägen für große Querschnitte und Fundamente
  • Trennen von Stahlbeton mit hohem Bewehrungsgrad
  • Schnitte auf Maß statt Zerschlagen: das Segment wird am Stück ausgehoben

Unsere Vorgehensweise

Vor jeder Bohrung klären wir, was im Bauteil liegt. Bewehrung, Spannglieder, Leitungen und Rohre werden vorab geortet, damit die Statik unberührt bleibt und keine Versorgungsleitung beschädigt wird. Danach legen wir Position, Durchmesser und Bohrverfahren fest und stimmen ab, ob nass oder trocken gebohrt wird. Der Bohrständer wird verdübelt oder verspannt, die Bohrung sauber ausgeführt und der Bohrkern fachgerecht entnommen und entsorgt.

  • Ortung von Bewehrung, Leitungen und Hohlräumen vor der Bohrung
  • Abstimmung von Position, Durchmesser und Bohrrichtung
  • Nassbohrung mit Wasserfassung oder staubarme Trockenbohrung
  • Sichere Fixierung des Bohrständers am Bauteil
  • Entnahme, Abtransport und Entsorgung der Bohrkerne
  • Besenreine Übergabe des Arbeitsbereichs

Staubarm und schonend im Bestand

Gerade im laufenden Betrieb und in genutzten Gebäuden entscheidet die Arbeitsweise über den Erfolg. Bei der Nassbohrung binden wir das Bohrwasser direkt an der Bohrkrone ab und saugen es auf, sodass keine Schlammfahnen entstehen. Wo kein Wasser eingesetzt werden darf, etwa in der Nähe von Elektrik oder empfindlichen Anlagen, bohren wir trocken mit Absaugung. Angrenzende Flächen und Anlagenteile schützen wir vorab ab.

Sicherheit und Statik

Jede Bohrung durch ein tragendes Bauteil ist ein Eingriff in das Tragwerk. Bei tragenden Wänden, Decken und Stützen stimmen wir uns vorab mit Ihrer Bauleitung oder dem Tragwerksplaner ab und halten die freigegebenen Positionen und Durchmesser exakt ein. Auf Wunsch dokumentieren wir jede Bohrung mit Lage, Durchmesser und Tiefe für Ihre Bauakte.

Anfrage

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Schildern Sie uns Ihr Projekt. Werktags von 8 bis 18 Uhr erreichen Sie uns direkt, ein kurzer Anruf klärt meist schon, ob und wie es geht.

Häufige Fragen

Üblich sind Durchmesser von rund 20 mm bis über 500 mm. Größere Öffnungen setzen wir durch Reihenbohrungen oder in Kombination mit Betonsägen um.

Ja. Diamantbohrkronen durchtrennen auch Bewehrungsstahl. Wir orten die Bewehrung vorab, um die Statik nicht zu beeinträchtigen und die Bohrung sauber zu platzieren.

Nein. Bei der Nassbohrung fassen und saugen wir das Bohrwasser direkt an der Bohrkrone ab, bei der Trockenbohrung arbeiten wir mit Absaugung. Der Arbeitsbereich wird besenrein übergeben.

In der Regel ja. Kernbohrungen arbeiten erschütterungsfrei und vergleichsweise leise. Wir stimmen Zeitfenster und Schutzmaßnahmen mit Ihnen ab, damit der Betrieb weiterlaufen kann.

Bei tragenden Bauteilen ja, hier ist die Abstimmung mit Bauleitung oder Tragwerksplaner erforderlich. Wir halten die freigegebenen Positionen und Durchmesser exakt ein und dokumentieren die Bohrungen auf Wunsch.

Die Kernbohrung erzeugt runde Öffnungen bis etwa 500 mm Durchmesser, das Betonschneiden gerade Kanten und beliebig große Querschnitte. Für einen Rohrdurchgang bohren wir, für einen neuen Türdurchbruch sägen wir, und bei großen Öffnungen kombinieren wir Eckbohrungen mit Sägeschnitten.

Schwerpunkt ist Hamburg und Norddeutschland. Für Industriekunden sind wir im gesamten EURO-Raum tätig.

Ja. Deckendurchbrüche werden über Kopf mit verankertem Bohrständer und Wasserfassung ausgeführt, damit weder Bohrwasser noch Bohrkern unkontrolliert fallen. In beengten Lagen, etwa in Technikzentralen oder Schächten, kommt es vor allem auf die Ansatzlänge und die Zugänglichkeit für den Ständer an. Beides klären wir bei der Begehung, bevor ein Termin steht.