Leistung in Hamburg und Norddeutschland
Industrieboden & Bodenaufbereitung in Hamburg
Der Boden ist das Bauteil mit der höchsten Beanspruchung und der geringsten Aufmerksamkeit. Er trägt Stapler, Regalfüße und Maschinenlasten, hält Öl, Reinigern und Temperaturwechseln stand und darf dabei nicht stauben. AWA Eurobau-Service GmbH baut, bereitet auf und saniert Industrieböden in Hamburg und im EURO-Raum, in Hallen wie auf befahrenen Außenflächen.
Was gehört zum Industrieboden?
Ein Industrieboden ist kein einzelnes Produkt, sondern ein Aufbau aus Tragschicht, Betonplatte und Nutz- oder Schutzschicht. Je nach Nutzung liegt der Schwerpunkt woanders: In der Produktionshalle zählt Ebenheit und chemische Beständigkeit, im Lager die Punktlast unter dem Regalfuß, auf dem Hof die Frost- und Tausalzbeständigkeit. Wir arbeiten alle drei Ebenen ab, von der Bodenplatte in Ortbeton bis zur fertigen Beschichtung.
- Bodenaufbereitung durch Fräsen, Kugelstrahlen und Schleifen
- Betonage von Bodenplatten und Hallenböden in Ortbeton
- Betonage befahrener Außenflächen und Hofflächen
- Reprofilierung von Ausbrüchen, Fugenkanten und Aufkantungen
- Beschichtung und Versiegelung nutzungsgerecht ausgewählt
- Fugenschnitt, Fugenverfüllung und Sanierung schadhafter Fugen
Warum die Bodenaufbereitung über das Ergebnis entscheidet
Beschichtungen haften mechanisch, nicht chemisch. Sie greifen in die offene Porenstruktur des Betons, und die liegt unter der Zementschlämme an der Oberfläche. Diese Schicht muss vorher weg, sonst haftet die Beschichtung nur auf einer wenige Zehntelmillimeter dünnen, nicht tragfähigen Haut. Welches Verfahren dafür richtig ist, hängt vom Altzustand ab: Kugelstrahlen für großflächige, ebene Böden, Fräsen für dicke Altbeschichtungen und Unebenheiten, Schleifen für Randbereiche und feine Übergänge.
- Kugelstrahlen: großflächig, staubarm, gleichmäßiges Rauheitsprofil
- Fräsen: entfernt Altbeschichtungen und Höhenversätze
- Schleifen: Randanschlüsse, Sockel und feine Übergänge
- Restfeuchtemessung vor dem Auftrag der neuen Schicht
- Haftzugprüfung als Nachweis der Untergrundfestigkeit
Typische Einsatzbereiche
Wir arbeiten dort, wo der Boden Teil des Betriebs ist und nicht nur Fußboden: in Produktions- und Lagerhallen, in Werkstätten, auf Verlade- und Rangierflächen, in Tiefgaragen und auf Parkdecks sowie an Maschinenfundamenten. In Hamburg kommt der Hafen dazu, mit Flächen, die Schwerlast, Salz und Frost gleichzeitig aushalten müssen.
- Produktions- und Lagerhallen
- Verlade-, Rangier- und Hofflächen
- Tiefgaragen und Parkdecks
- Maschinenfundamente und Sockel
- Umschlagflächen im Hafen- und Logistikumfeld
Arbeiten mit Blick auf den Stillstand
Ein Hallenboden lässt sich nicht abschnittsweise beliebig teilen, aber fast immer in Feldern abarbeiten. Wir planen die Abschnitte so, dass Fahrwege und Notausgänge nutzbar bleiben, und richten den Zeitplan an den Aushärtezeiten aus statt umgekehrt. Bei der Betonage großer Flächen arbeiten wir in einem Zug durch, weil frischer Beton keine Pausen verzeiht: anfordern, verteilen, abziehen, glätten, und am nächsten Werktag trägt die Fläche wieder.
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Häufige Fragen
Der Preis hängt fast vollständig am Zustand des Untergrunds und am gewünschten Aufbau, nicht an der Fläche. Ausschlaggebend sind Aufbereitungsaufwand, Ausgleichsbedarf und die Beanspruchung, die die Nutzschicht aushalten muss. Wir nennen nach einer Begehung mit Feuchte- und Haftzugmessung einen belastbaren Preis.
Das hängt am System. Frischer Ortbeton trägt in der Regel am nächsten Werktag leichten Verkehr, die volle Belastbarkeit stellt sich über Wochen ein. Beschichtungen sind je nach Produkt nach einem bis drei Tagen begehbar und nach mehreren Tagen befahrbar. Wir sagen Ihnen die Zeiten vor Beginn, damit die Produktionsplanung darauf aufsetzen kann.
Meistens kann er bleiben. Entscheidend sind Tragfähigkeit und Restfeuchte, nicht das Aussehen. Wir messen die Haftzugfestigkeit an mehreren Stellen; liegt sie über dem geforderten Wert und ist die Platte rissarm, reicht Aufbereitung und neue Nutzschicht. Erst bei durchgehenden Rissen oder fehlender Tragschicht wird der Neuaufbau nötig.
Ja. Häufig bereiten wir den Boden auf und ein Spezialbetrieb bringt eine bestimmte Beschichtung auf, etwa aus Gründen der Produkthaftung. Wir übergeben die Fläche dann mit Messprotokoll zu Rauheit und Restfeuchte.
Ja, das ist ein Schwerpunkt. Außenflächen tragen zusätzlich Frost, Tausalz und Schwerverkehr, deshalb liegt der Fokus dort auf Betonqualität, Gefälle, Fugenbild und einem Oberflächenschutz, der Chlorideintrag bremst.
Das entscheiden mechanische Last, Chemikalien und Temperatur, nicht die Optik. Staplerverkehr mit Hartrollen verlangt eine andere Schichtdicke als reiner Fußverkehr, Chemikalienbeaufschlagung ein anderes Bindemittel, und wo heiß gereinigt wird, kommt es auf die Temperaturwechselbeständigkeit an. Wir fragen deshalb vor dem Angebot nach der tatsächlichen Nutzung, nicht nur nach der Fläche.
Ja, das ist der Normalfall bei Bestandsflächen. Die Halle wird in Abschnitte geteilt, die nacheinander bearbeitet und wieder freigegeben werden, mit Staubschutz und definierten Übergängen zum weiter genutzten Bereich. Der Preis dafür ist eine längere Gesamtdauer, der Gewinn ist, dass die Produktion nicht komplett stillsteht.
Risse werden vor dem Aufbau aufgeweitet, gereinigt und kraftschlüssig verfüllt, bewegliche Fugen dagegen bewusst als Fuge weitergeführt. Eine Fuge, die man einfach überbeschichtet, zeichnet sich innerhalb weniger Monate wieder durch, weil die Bewegung darunter nicht verschwindet.
